Planung des Wunschhauses

Grundlage jeder seriösen Kostenplanung für ein Haus ist natürlich eine möglichst genaue Vorstellung über das Wunschhaus. Wir haben uns daher frühzeitig mit dem Planen unseres Wunschhauses begonnen.

Im ersten Schritt haben wir uns auf Baumessen, Musterhausausstellungen aber auch bei ausführlichen Spaziergängen durch Wohngebiete, mal reine Neubaugebiete und mal gewachsene Wohngebiete, unterschiedliche Baustile, Haustypen, Lage der Häuser auf den Grundstücken sowie die verwendeten Materialien angesehen und uns umfassend informiert. Für uns standen folgende Kriterien im Mittelpunkt:

  • Haustyp (Bunaglow, Mehrgeschosser, etc.)
  • Material der Außenwand
  • Herstellungsart (Fertigteil vs. Stein-auf-Stein, etc.)
  • Heizungssystem

Aus unserer Sicht waren das die wesentlichsten Punkte einer Hausplanung, weil das die Sachen sind die später nur schwer oder gar nicht mehr verändert werden können und daher definitiv den eigenen Vorstellungen entsprechen müssen. Weniger entscheidend war zumindest für uns, die Ausstattungsdetails, weil wir einfach die Ansicht vertreten, dass wir eine Tapete oder auch eine Fliese die in ein paar Jahren nicht mehr gefällt, problemlos austauschen können. Das Material der Außenwand oder den Haustyp nachträglich zu verändern dürfte einigermaßen schwer sein. Als Informationsquellen haben wir hier überwiegend auf Messen, Musterhausausstellungen sowie auf den Kontakt zu Hausbesitzern gesetzt.

Im nächsten Schritt haben wir uns um den Grundriss des Hauses gekümmert. Gestartet sind wir hier mit einem einfachen Blatt Papier und einem Bleistift. Abend für Abend haben wir uns dann überlegt, was uns an der räumlichen Aufteilung unseres neuen Hauses wirklich wichtig ist. Herausgekommen ist dann eine Liste wie diese:

  • 2 identische Kinderzimmer
  • 2 Bäder
  • ein Schlafzimmer in das die vorhandenen Möbel perfekt passen und das nicht zu eng ist
  • die Küche sollte neben reichlich Arbeitsfläche Platz für einen Tisch für 4 Personen haben und ähnliches

Nachdem der Haustyp, Bauart, wesentliche Materialien sowie unsere wichtigsten Anforderungen feststanden, haben wir uns eine Hausplanungssoftware zugelegt, mit der wir die Grundrisse unseres Hauses erstellt haben. Der Vorteil solcher Software ist, dass man seine Entwürfe beliebig oft abändern kann. Außerdem bietet diese Software hervorragende Möglichkeiten sich sein Haus von Zeit zu Zeit im 3D-Modus anzuschauen und so den Eindruck, der sowohl innen als auch von außen entsteht, auf sich wirken zu lassen. Schließlich soll das Haus ja nicht nur funktional sein, sondern auch ein wohliges Gefühl und die entsprechende Optik haben. Ein weiterer Pluspunkt ist natürlich auch, dass man schon mal „probehalber“ seine Möbel am PC in das Haus stellen kann, um einfach mal zu schauen, ob alles noch passt oder ob nicht doch noch ein paar Zentimeter fehlen.

Eine wichtige Erfahrung die wir gemacht haben – nicht nur an das Haus denken, sondern auch an das Nebengelass wie beispielsweise Garagen. Diese Information ist dann z.B. bei der Auswahl des Grundstücks wichtig, um die notwendigen Maße des Grundstückes richtig abschätzen zu können.

Hat man sein Haus auf diese Weise grob geplant (kleine Änderungen entstehen später beim Architekten mit Sicherheit) hat man eine gute Ausgangsposition um sich mit den weiteren Punkten zu beschäftigen.