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Kosten beim Kaufen eines Grundstück

Hier finden Sie die Kosten die für das Kaufen unseres Grundstück angefallen sind.

Kaufpreis - Zu den wichtigsten Kosten gehört der Kaufpreis für das Grundstück. Um hier einen Überblick über die anfallenden Kosten für das Kaufen eines passenden Grundstück, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine besteht in den Übersichten die man bei vielen Stadtverwaltungen bzw. Gemeinden erhalten kann. Diese Übersichten sind aber ein Durchschnitt der Grundstück-Preise für ein relativ weites Gebiet und eben nur Mittelwerte. Wir haben hier die Erfahrungen gemacht, dass diese Grundstück-Preise für eine genaue Planung zu unspezifsich sind. Daher haben wir es vorgezogen, ein passendes Grundstück im Internet (z.B. bei ImmobilienScout24) oder bei örtlichen Maklern zu suchen. Auf diese Art bekommt man schneller einen passenden Überblick.

Courtage – Eine Courtage (auch Maklerprovision) muss immer dann bezahlt werden, wenn man ein Grundstück von einem Makler kaufen möchte. Die Höhe der Courtage kann jeder Makler selbst festlegen, wobei aber gesetzliche Obergrenzen definiert sind. Ich habe immer nur Makler erlebt, die um die 6 % Courtage pro Kauf (gerechnet auf den Kaufpreis des Grundstück) verlangt haben. Damit würde ich also auch rechnen.

Notar – um ein Grundstück zu kaufen, muss man einen Notar aufsuchen und über diesen den gesamten Kauf abwickeln. Wie hoch die Gebühren sind, hängt vom Preis für das Grundstück sowie den Aktivitäten ab, die man vom Notar erwartet. Beispielsweise kann man gleich beim Kauf eine Grundschuld auf das Grundstück eintragen lassen, die Finanztransaktion über ein spezielles Konto des Notars abwickeln (würde ich aus Sicherheitsgründen immer empfehlen), etc. Um eine Abschätzung der Notarkosten vornehmen zu können, empfehlen wir den Notar-Grundbuchkostenrechner der Interhyp.

Rechtsberatung – diese Position ist nicht vorgeschrieben, ich würde sie aber trotzdem jedem empfehlen. Wir hatten in unserer Planung 200 € eingebaut, um uns in Vertragsfragen von einem Anwalt beraten zu lassen. Die Summe hat völlig ausgereicht (ohne einen Rechtsstreit, dass wäre dann sicherlich viel teurer). Wir haben den Kaufvertrag für das Grundstück einem spezialisierten Anwalt vorgelegt und haben uns von ihm erklären lassen, was mögliche Probleme bei dem Vertragskonstrukt sein können und was man unbedingt noch ändern sollte. Aus heutiger Sicht eine absolut lohnenswerte Investition, da es ja meist um viel Geld geht, wenn man ein Grundstück kaufen möchte.

Grundbuchamt – für die verschiedenen Eintragungen ins Grundbuch, muss man natürlich auch nochmal Gebühren beim Grundbuchamt einplanen. Auch hier empfehlen wir den Notar-Grundbuchkostenrechner der Interhyp.

Vermesser – in unserem Falle fielen keine Kosten bzgl Vermesser beim Kauf des Grundstück an. Allerdings hatten wir diesen Posten in verschiedenen Aufstellungen die wir als Basis genommen haben gefunden und haben den Punkt hier mit aufgenommen. Zur Höhe der entsprechenden Kosten würde ich vorab den Vermesser ansprechen.

Grunderwerbssteuer – prinzipiell beträgt die Grunderwerbssteuer 3,5% des Kaufpreises inklusive Nebenkosten. Hier kann es allerdings einige Unterschiede geben, die vom gewählten Vertragsmodell und anderen Faktoren abhängen. Wir wollten beispielsweise erst das Grundstück kaufen und Jahre später unabhängig davon das Haus bauen. Damit haben wir Grunderwerbssteuer nur auf den Kaufpreis des Grundstück gezahlt. Schließt man einen Vertrag ab, um ein Grundstück inkl. Haus zu kaufen, ist die Grunderwerbssteuer für den Betrag fällig. Zu diesem Thema würde ich mich immer vom Finanzamt und / oder einem Steuerberater beraten lassen. Wir hatten damit keine Probleme, haben aber von vielen Bauherren gehört, die nur eine Grunderwerbssteuer für den Anteil am Grundstück eingeplant hatten und dann auf das gesamte Vorhaben zahlen mussten.