Unser Tipp – Schritt für Schritt

Um den Bau und die dafür notwendigen finanziellen Aufwände so übersichtlich wie möglich zu halten, haben wir uns entschlossen, den Hausbau in mehreren Etappen anzugehen und dazwischen immer einen ausreichend großen Abstand zu lassen, um wieder zur Ruhe zu kommen und die eigenen Pläne zu überdenken und ggf. anzupassen. Daher haben wir unser Bauvorhaben in folgende 3 Phasen geteilt, wobei zwischen den einzelnen Phasen jeweils ca. 2 Jahre lagen.

  • Grundstückskauf
  • Planung
  • Hausbau

Als wichtig und richtig hat sich dabei erwiesen, dass man schon vor dem Start mit der 1. Phase ein klares Bild von dem hat, was man am Ende haben möchte. Typ und Größe des Hauses und des Nebengelasses, ungefähre geschätzte Kosten, Lage des Objektes, etc. sollten unbedingt vorher bekannt sein und nur die Realisierung erfolgt dann Schritt für Schritt. Dieses Vorgehen hatte auf jeden Fall seinen Reiz. Jeder der schon mal gebaut hat kennt das. Am Anfang hat man einen Plan und das gute Gefühl an alles gedacht zu haben. Bevor man sich versieht kommen dann jede Menge Rechnungen und Zahlungsaufforderungen ins Haus. Schon nach kurzer Zeit sieht man dann seine Planung nur noch wie ein Kartenhaus zusammenstürzen. Unser Ansatz, das gesamte Vorhaben in die 3 oben beschriebenen Phasen zu teilen und mit entsprechendem Abstand anzugehen, hat unter diesem Gesichtspunkt den großen Vorteil, dass man zwar auf eine gute Planung nicht verzichten kann, man aber zumindest die einzelnen Phasen besser überschaut und man sich von diversen "Tiefschlägen" erstmal wieder erholen kann. Der große Nachteil dieses Vorgehens sei natürlich nicht verschwiegen. Reicht das Eigenkapital nicht, um die ersten Phasen bar zu bezahlen, steigen durch dieses Vorgehen natürlich die Finanzierungskosten erheblich an. In jedem Falle ein Punkt, den man bei seiner Entscheidung beachten sollte.

Ganz egal wie man sich entscheidet, eine gründliche Planung der zu erwartenden Kosten würde ich jedem empfehlen.